Julia

Nachdem ich die ersten drei Lebensjahre im
Schwabenland groß wurde, habe ich die weitere Zeit meiner Kindheit und Jugend im grünen Münsterland verbracht, mit zwei jüngeren Schwestern, einigen Haustieren und meinen Eltern. Das Leben spielte sich hauptsächlich unter freiem Himmel ab und an den nassen, kalten Tagen gemeinsam vor dem Kamin, im Schwimmbad, Kinderkino oder im Kinderzimmer.
Es war und ist ein Geschenk in einer großen Familie
aufzuwachsen.

In dieser Welt erfuhr ich als 17-Jährige das erste Mal etwas über den Beruf einer Hebamme. Meine Tante gebar ihren zweiten Sohn zuhause auf dem Gebärhocker. Mein Onkel durfte die Geburt seines Sohnes miterleben, Kraft geben und Emotionen zeigen. Beide sprechen noch heute voller Freude und mit Glitzern in den Augen von ihrer Hausgeburt.

Fünf Jahre, ein Abitur und vier Semester Studium später begann ich meine Ausbildung an der
Hebammenschule. Ich arbeitete ab diesem Zeitpunkt in einer geburtenreichen Frauenklinik (ca 1500 Geburten/Jahr.), sowohl im Kreißsaal, als auch auf der Station der Wöchnerinnen, in der Kinderklinik, im OP und auf rein pflegerischen Stationen der Gynäkologie.
In vier Jahren habe ich dort viel gesehen und gelernt. Doch ich war nicht wirklich glücklich mit dieser Art der Hebammenarbeit, ohne richtig zu wissen, weshalb.

In den letzten Monaten der Ausbildung wurde uns ein Externat bei einer freiberuflich arbeitenden Hebamme ermöglicht. Wir sollten in nur drei Wochen einen
Einblick in die Welt der Hausgeburtshilfe bekommen.

Obwohl mir die Zeit von drei Wochen anfangs viel zu kurz bemessen zu sein schien, fand ich schon in der ersten Woche heraus, was mir an der Arbeit in einem Krankenhauskreißsaal fehlte. Ich genoss während meiner Externatszeit im Geburtshaus Düsseldorf nicht nur das Arbeiten in einem harmonischen und nicht konfliktscheuen Team, sondern auch die Ruhe und Zeit sich mit den Schwangeren kennen-, mögen-,
kritisieren-, ermutigen zu lernen. Denn all das braucht eine gemeinsame Geburt.

Ich durfte erleben, dass eine warme Umgebung,
geliebte Menschen und eine vertraute Hebamme wichtige Begleiter einer natürlichen, kraftvollen und gesunden Geburt sind und eine großartige Grundlage für ein komplikationsloses Gebären bilden.
Nach diesen Erfahrungen und durch die Hilfe meiner wunderbaren Kolleginnen des Geburtshauses machte ich mich selbständig.

Ich bin jeden Tag meiner bisherigen Zeit als
Hausgeburtshebamme glücklich über meine Arbeit, meine geleistete Hilfe, mein Team und alles, was ich zurück bekomme.

Hebamme Julia im Glück

Hebamme Julia mit einem kleinen Knirps auf dem Arm, der ruhig schläft

Hebamme Julia badet einen neuen Erdenbürger

Hebamme
JULIA KRONE

Adlerstraße 63
40211 Düsseldorf

Derzeit kann ich leider keine Betreuungen annehmen!